Wir bauen ein Haus des Friedens

Generationsübergreifende Zusammenarbeit auf dem Winterferienkurs 

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Mein Haus ist ein Haus des Friedens“, soll ‘Abdu’l-Bahá gesagt haben. „Mein Haus ist ein Haus frohen Glücks. Mein Haus ist ein Haus hellen Lachens. Wer immer durch die Pforten dieses Hauses tritt, gehe von dannen mit freudigem Herzen. Dies ist ein Haus des Lichtes; wer immer hier eintritt, werde erleuchtet.1  

Zwischen den Feiertagen und Neujahr trafen sich knapp 300 Personen zum Winterferienkurs in Mannheim. Sie dachten gemeinsam über neue Muster des Familienlebens nach: Was bedeutet (Menschheits-)Familie? Wie können Kinder dort ihr Potenzial entfalten? Und was bedeutet es, wenn alle Familienmitglieder in die Entscheidungsfindung miteinbezogen werden? Um die Zusammenarbeit in Vielfalt zu üben, gab es zum ersten Mal auch Workshops, die generationsübergreifend waren. Bahá’í vor Ort hat sich mit einer Gruppe Teilnehmender online getroffen und gefragt, was sie dabei gelernt haben. 

Verschieden gestaltete Kartons sind zu einem Haus aufgetürmt. In mehreren Kartons scheint ein Licht. Das Haus vermittelt Wärme und Herzlichkeit.
300 Teilnehmer verschiedenen Alters bauten ein Haus des Friedens mit bunt gestalteten Pappkartons, in denen sie ihre Erkenntnisse zum Thema Familie kreativ umsetzten.

Über neue Muster des Familienlebens nachdenken 

MANNHEIM, Baden-Württemberg. Gegen Ende jedes Jahres und auch einmal im Sommer lädt die deutsche Bahá’í-Gemeinde zu einem Ferienkurs ein. Dort treffen Senioren auf junge Paare und Großstadt-Familien auf Dorfkinder. Die Teilnehmenden leben in verschiedenen Realitäten, teilen aber den Wunsch, in ihren Nachbarschaften zu einem friedvollen Miteinander beizutragen. Daria, Minou, Nouri, Peter und Yasmina waren dieses Jahr mit dabei und haben sich Gedanken zum Thema Familie gemacht. In altersgerechten Gruppen erarbeiteten sie Themen wie Zusammenhalt, Beratung, gemeinsames Lernen und Zukunft gestalten. Zum ersten Mal bei einem Ferienkurs wurden jedoch auch drei Themen gemeinsam mit allen Altersgruppen erarbeitet. Minou war zuerst skeptisch: „Ich dachte am Anfang, dass das langweilig wird, wenn Erwachsene dabei sind. Aber am Ende fand ich es gar nicht so schlecht, weil man auch mal andere kennengelernt hat, auch Erwachsene.” 

Jedes Mitglied wird gebraucht

Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht eine vierköpfige Familie, die vor einer Kerze sitzt.
Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht ein Fenster vor dem eine Familie um eine Kerze sitzt.
Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht mehrere Kartons mit der AUfschrift Glück und Liebe.
Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht drei fröhliche Figuren.
Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht einen sich öffnenden Karton mit einem Herz.
Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht eine Gitarre und bunte Bänder.
Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht eine Kerze in einer idyllisch gestalteten, friedlichen Landschaft
Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht drei Steine mit Aufschrift und eine Kerze.
Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht eine WIese und fröhlich tanzende Männchen.
Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht eine bunte Wiese.
Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht ein Zimmer mit einer Treppe und Bildern an den Wänden. Darunter rote Kugeln.
Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht eine Tonfigur, die sich im Spiegel ansieht. Dazu liegt ein Zettel "Im Spiegel der Wahrhaftigkeit".
Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht ein bunt gemaltes Zimmer mit Kerze in der Mitte.
Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht zwei Hände, die sich halten.
Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht eine vierköpfige Familie, die vor einer Kerze sitzt. Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht ein Fenster vor dem eine Familie um eine Kerze sitzt. Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht mehrere Kartons mit der AUfschrift Glück und Liebe. Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht drei fröhliche Figuren. Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht einen sich öffnenden Karton mit einem Herz. Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht eine Gitarre und bunte Bänder. Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht eine Kerze in einer idyllisch gestalteten, friedlichen Landschaft Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht drei Steine mit Aufschrift und eine Kerze. Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht eine WIese und fröhlich tanzende Männchen. Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht eine bunte Wiese. Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht ein Zimmer mit einer Treppe und Bildern an den Wänden. Darunter rote Kugeln. Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht eine Tonfigur, die sich im Spiegel ansieht. Dazu liegt ein Zettel "Im Spiegel der Wahrhaftigkeit". Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht ein bunt gemaltes Zimmer mit Kerze in der Mitte. Kunstprojekt: Haus des Friedens. Man sieht zwei Hände, die sich halten.

Auch andere Teilnehmende waren von der Gruppenarbeit positiv überrascht. In Stationen durchliefen bunt gemischte Teams einen Parcours, bei dem Hindernisse überwunden werden mussten. Sie standen sinnbildlich für Fallstricke, die Familien in der Gesellschaft begegnen, wie beispielsweise Materialismus, Abgelenktheit oder Perfektionismus. Manche Aufgaben, wie das Hineingreifen in eine schmale Öffnung, konnten nur von einem Kind erledigt werden, während man für das Vorlesen eines Textes Ältere benötigte. Die Gruppen erkannten schnell, dass jedes Mitglied gebraucht wurde, wenn man zum Ziel gelangen wollte. Peter reflektierte: „Wenn Jung und Alt zusammenarbeiten, bekommen wir das Bewusstsein dafür, was es heißt, als Einheit zu handeln. Da war dieses Programm sehr förderlich.” Und so gingen die Teilnehmenden nach einer freudvollen und lehrreichen Woche wieder zurück in ihre Heimatorte. Im Gepäck hatten sie ein erweitertes Verständnis von Familien, Lernerfahrungen über Beratung und eine Vision von einer geeinten Menschheitsfamilie. 

Wenn Sie mehr über die Ferienkurse der Bahá’í-Gemeinde erfahren oder selbst einmal teilnehmen möchten, klicken Sie hier. 

  1. Das Universale Haus der Gerechtigkeit, Botschaft vom 19.03.2025, Abs. 19 ↩︎