Lichter der Hoffnung


Aktivitäten zum 100. Gedenktag des Hinscheidens
Abdu’l-Bahás
 

Am 28. November 1921 verstarb ‘Abdu’l-Bahá, der Sohn Bahá’u’lláhs. Für Viele verkörperte‘Abdu’l-Bahá Licht, Hoffnung und die Kräfte der Einheit. „Seine Liebe belebte, nährte und inspirierte; sie verbannte Entfremdung und hieß alle (…) willkommen.“[1]Huldigung des Universalen Hauses der Gerechtigkeit an ‘Abdu’l-Bahá vom 27.11.2021 Sein Begräbnis vereinte damals eine riesige Menge Trauernder aller Glaubensrichtungen. 100 Jahre später gedenken Menschen auf der ganzen Welt Seinem Hinscheiden, verbunden in ihrer Liebe und unermesslichen Bewunderung für ‘Abdu’l-Bahá, den sie als das vollkommene Beispiel für die Liebe zur Menschheit und den selbstlosen Dienst an der Gesellschaft ansehen. Ihrerseits setzen sie in Wort und Tat Zeichen der Liebe und Hoffnung für ihre Mitmenschen. Bahá’í vor Ort hat in vier Nachbarschaften in Deutschland Eindrücke von diesem bewegenden Gedenktag gesammelt.

Im Paderborner Pflegeheim wurde gemeinsam Glück gepflanzt.

PADERBORN, Nordrhein-Westfalen. Mojgan berichtet: „‘Abdu’l-Bahá hat die Menschen um sich herum immer glücklich gemacht. Deshalb wollten wir anlässlich Seines 100. Todestages Freude pflanzen. Wir backten Kuchen und bereiteten kleine Pflanzentöpfe und handgemachte Kärtchen mit einem Zitat ‘Abdu’l-Bahás: ‘Ich wünsche, dass ihr glücklich seid’ vor. Bei einem Besuch im Pflegeheim säten wir dann gemeinsam die Samen wir unser gepflanztes Glück. Wir sangen das Zitat auf dem Kärtchen so lange, bis jeder im Raum freudig mitsang und erzählten auch zwei lustige Geschichten von ‘Abdu’l-Bahá, bei denen alle herzlich lachten. Das Projekt hat uns und den Bewohnern sehr viel Freude bereitet. Besonders schön war, dass sich auch Freunde, die wenig bis keine deutschen Sprachkenntnisse haben, beteiligen konnten. Wir planen nun noch acht weitere Projekte und möchten auch das Pflegeheim erneut besuchen.“

Während privater Führungen durch die Gauangellocher Ausstellung zu ‘Abdu’l-Bahás Leben und Wirken entstanden tiefe Gespräche.

GAUANGELLOCH, Baden-Württemberg. Katrin berichtet: „Wir haben gemeinsam mit Freunden aus der Nachbarschaft eine lebendige Ausstellung zum Leben ‘Abdu’l-Bahás geschaffen. Wegen der gestiegenen Infektionszahlen gab es keine große Auftaktveranstaltung, sondern wir vereinbarten Einzeltermine mit allen, die sich von Seinem außergewöhnlichen Leben inspirieren lassen wollten. ‘Abdu’l-Bahá ist ein Heilmittel für die Nöte der heutigen Zeit, das wir mit all unseren Freunden und Nachbarn teilen wollten. Wir haben gelernt, wie bedeutungsvoll die persönlichen geistigen Gespräche sind, die während unserer Privat-Führungen durch die Ausstellung häufig entstanden und durften erleben, wie nur durch die Zusammenarbeit vieler Menschen, Vereine und Institutionen dieses schöne Projekt möglich wurde. Das wunderbare Vorbild ‘Abdu’l-Bahás inspirierte und berührte viele Besucher und stärkte den Wunsch, gemeinsam den geistigen und materiellen Fortschritt in der Nachbarschaft weiter voranzubringen.“

Viele Familien aus der Offenbacher Nachbarschaft sahen sich ein gemeinsam erarbeitetes Theaterstück an.

OFFENBACH, Hessen. Mira berichtet: „Die Liebe zu ‘Abdu’l-Bahá in der Nachbarschaft wuchs schon während der Vorbereitungen und entflammte uns. Wir haben ein Theaterstück geplant, das in das Programm eingebettet wurde. Jugendliche aus der Nachbarschaft übernahmen die Durchführung des Kinderprogramms, andere gestalteten eine Bildausstellung und die Dekoration. Es war ermutigend zu sehen, wie sich vermehrt Freunde aus der Nachbarschaft an den Feierlichkeiten beteiligten. Mehrere Familien, vor allem aber Kinder und Jugendliche, kamen dann zur Aufführung und konnten auch vor Ort mitwirken. Es entstanden berührende Gespräche und am Ende konnten die Gäste leuchtende Laternen in Form des Schreins ‘Abdu’l-Bahás mit nach Hause nehmen.“

Freunde aus Bremen spazierten bis zum Friedenstunnel und beteten dort gemeinsam.

BREMEN. Nadja berichtet: „Am 100. Gedenktag des Hinscheidens ‘Abdu’l-Bahás wollten wir Seinem Beispiel folgen und unseren Mitmenschen einen Dienst erweisen. Dreizehn Freunde trafen sich am Bahá’í-Gemeindezentrum, um dann gemeinsam über den Hauptbahnhof zum Friedenstunnel zu spazieren und dort zu beten. Unterwegs verteilten wir Decken und Kekse an Bedürftige, wie es auch ‘Abdu’l-Bahá in Akká getan hat, als er die Armen und Kranken pflegte. So ein gemeinsames Dienstprojekt ist einfach und dennoch unendlich wertvoll. Wir haben wundervolle Gespräche geführt und Zusammenhalt und Einheit gespürt. Vielleicht werden wir ein ähnliches Projekt im Februar wiederholen.“

Das Gedenken an ‘Abdu’l-Bahá beschränkt sich nicht nur auf ein paar wenige Tage. Menschen auf der ganzen Welt bemühen sich kontinuierlich, inspiriert von Seinem Vorbild, in ihren Nachbarschaften und Gemeinden zu dienen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Quellennachweise[+]

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